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laserscanner
Wir haben 3 Artikel über laserscanner gefunden.
Laserscanning als Methode zur Ebenheitsprüfung von Baustellenböden
Kurzfassung
Die Ebenheitsprüfung von Böden auf Baustellen ist seit Jahrzehnten normiert. Die einge-setzten Methoden reichen von Richtlatten und Keilen über Laser-Nivelliersysteme bis hin zu Bodenprofilsystemen. Der Einsatz von Laserscannern war bislang eher unüblich. Der RIEGL VZ-600i Laserscanner ermöglicht hochauflösende Scans von großen Flächen – bis zu einem Scan pro Minute. So können großer Flächen rasch erfasst und Baustellen damit effizient vermessen werden. Zudem bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Weiter-verarbeitung der Daten. Diese Methode eignet sich insbesondere zur präzisen Überprüfung der Ebenheit von Betonböden. Dieser Artikel erläutert die einzelnen Schritte der Ebenheitsprüfung anhand eines konkreten Praxisbeispiels – von der Nutzung von Festpunkten und Referenzmessungen über die Da-tenerfassung bis hin zur Datenverarbeitung. Ziel ist es, zu zeigen, dass die erzielten Ergeb-nisse sowohl den normativen Anforderungen entsprechen als auch für den praktischen Einsatz geeignet sind.
Abstract
The flatness testing of floors on construction sites has been standardized for decades. The methods used range from straight edges and wedges to laser leveling systems and floor profile systems. Until now, the use of laser scanners has been rather uncommon. The RIEGL VZ-600i laser scanner enables high-resolution scans of large areas – up to one scan per minute. This allows large areas to be quickly captured and construction sites to be measured efficiently. In addition, there are many possibilities for further processing the data. This method is particularly suitable for precisely checking the flatness of concrete floors. This article explains the individual steps of the flatness test using a concrete practical ex-ample – from the use of fixed points and reference measurements to data acquisition and data processing. The aim is to show that the results obtained both meet the normative requirements and are suitable for practical use.
Die Ebenheitsprüfung von Böden auf Baustellen ist seit Jahrzehnten normiert. Die einge-setzten Methoden reichen von Richtlatten und Keilen über Laser-Nivelliersysteme bis hin zu Bodenprofilsystemen. Der Einsatz von Laserscannern war bislang eher unüblich. Der RIEGL VZ-600i Laserscanner ermöglicht hochauflösende Scans von großen Flächen – bis zu einem Scan pro Minute. So können großer Flächen rasch erfasst und Baustellen damit effizient vermessen werden. Zudem bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Weiter-verarbeitung der Daten. Diese Methode eignet sich insbesondere zur präzisen Überprüfung der Ebenheit von Betonböden. Dieser Artikel erläutert die einzelnen Schritte der Ebenheitsprüfung anhand eines konkreten Praxisbeispiels – von der Nutzung von Festpunkten und Referenzmessungen über die Da-tenerfassung bis hin zur Datenverarbeitung. Ziel ist es, zu zeigen, dass die erzielten Ergeb-nisse sowohl den normativen Anforderungen entsprechen als auch für den praktischen Einsatz geeignet sind.
Abstract
The flatness testing of floors on construction sites has been standardized for decades. The methods used range from straight edges and wedges to laser leveling systems and floor profile systems. Until now, the use of laser scanners has been rather uncommon. The RIEGL VZ-600i laser scanner enables high-resolution scans of large areas – up to one scan per minute. This allows large areas to be quickly captured and construction sites to be measured efficiently. In addition, there are many possibilities for further processing the data. This method is particularly suitable for precisely checking the flatness of concrete floors. This article explains the individual steps of the flatness test using a concrete practical ex-ample – from the use of fixed points and reference measurements to data acquisition and data processing. The aim is to show that the results obtained both meet the normative requirements and are suitable for practical use.
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VGI_202506_Studnicka.pdf
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RIEGL VZ 600i – Terrestrisches Laserscanning im Minutentakt
Kurzfassung
Verglichen mit anderen geodätischen Instrumenten sind Laserscanner erst seit relativ kurzer Zeit am Markt verfügbar. Und doch sind sie aus dem beruflichen Alltag vieler Vermessungsbüros kaum mehr wegzudenken. Ein erfahrener Vermessungsexperte einer großen österreichischen Baufirma meinte dazu vor kurzem: „Der heutige Vermesser muss im täglichen Arbeitsalltag vier Messinstrumente beherrschen: eine Totalstation, einen GNSS-Empfänger, einen (terrestrischen) Laserscanner (TLS) und eine Fotodrohne.“ Wie unterscheidet sich nun ein Laserscanner der ersten Generation (ab ca. 1998) von jener der vierten Generation (2022)? Zum einen haben sich die technischen Rahmenbedingungen geändert (von 11 kHz maximaler Messrate auf 2,2 MHz), Großprojekte werden in der Zwischenzeit anders geplant – Stichwort BIM (Building Information Modeling) – und das Laserscanning hat sich am Vermessungsmarkt breit durchgesetzt. Speziell im Bereich der Gebäudevermessung resultieren daraus von Anwenderseite her neue Anforderungen, denen ein Scanner der aktuellen Generation gerecht werden muss. Wie dem in der Praxis entsprochen werden kann, soll in diesem Bericht erläutert werden.
Abstract
Compared to other geodetic instruments, laser scanners have only been available on the market for a relatively short time. And yet they are an indispensable part of the everyday work of many surveying offices. An experienced surveyor from a large Austrian construction company recently commented, "Todays surveyor needs to use four measuring instruments in his daily work: a total station, a GNSS receiver, a (terrestrial) laser scanner (TLS) and a photo drone." So how does a first-generation laser scanner (from around 1998) differ from those of the fourth generation (2022)? On the one hand, the technical framework conditions have changed (from 11 kHz maximum measurement rate to 2.2 MHz), major projects are planned differently in the meantime – keyword BIM (Building Information Modeling) – and laser scanning has gained acceptance in the surveying market. Especially in the field of building surveying, new user requirements have arisen that a scanner of the current generation must meet. This report will explain how these requirements can be met in practice.
Verglichen mit anderen geodätischen Instrumenten sind Laserscanner erst seit relativ kurzer Zeit am Markt verfügbar. Und doch sind sie aus dem beruflichen Alltag vieler Vermessungsbüros kaum mehr wegzudenken. Ein erfahrener Vermessungsexperte einer großen österreichischen Baufirma meinte dazu vor kurzem: „Der heutige Vermesser muss im täglichen Arbeitsalltag vier Messinstrumente beherrschen: eine Totalstation, einen GNSS-Empfänger, einen (terrestrischen) Laserscanner (TLS) und eine Fotodrohne.“ Wie unterscheidet sich nun ein Laserscanner der ersten Generation (ab ca. 1998) von jener der vierten Generation (2022)? Zum einen haben sich die technischen Rahmenbedingungen geändert (von 11 kHz maximaler Messrate auf 2,2 MHz), Großprojekte werden in der Zwischenzeit anders geplant – Stichwort BIM (Building Information Modeling) – und das Laserscanning hat sich am Vermessungsmarkt breit durchgesetzt. Speziell im Bereich der Gebäudevermessung resultieren daraus von Anwenderseite her neue Anforderungen, denen ein Scanner der aktuellen Generation gerecht werden muss. Wie dem in der Praxis entsprochen werden kann, soll in diesem Bericht erläutert werden.
Abstract
Compared to other geodetic instruments, laser scanners have only been available on the market for a relatively short time. And yet they are an indispensable part of the everyday work of many surveying offices. An experienced surveyor from a large Austrian construction company recently commented, "Todays surveyor needs to use four measuring instruments in his daily work: a total station, a GNSS receiver, a (terrestrial) laser scanner (TLS) and a photo drone." So how does a first-generation laser scanner (from around 1998) differ from those of the fourth generation (2022)? On the one hand, the technical framework conditions have changed (from 11 kHz maximum measurement rate to 2.2 MHz), major projects are planned differently in the meantime – keyword BIM (Building Information Modeling) – and laser scanning has gained acceptance in the surveying market. Especially in the field of building surveying, new user requirements have arisen that a scanner of the current generation must meet. This report will explain how these requirements can be met in practice.
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VGI_202310_Studnicka.pdf
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Bruchkantendetektion mit hochaufgelösten Laserscannerdaten
Kurzfassung
Das Problem der automatische Bruchkantendetektion bei Daten, die von fliegenden Laserscannersystemen aufgezeichnet wurden, ist bisher noch nicht allgemein und umfassend gelöst. Die bis heute in kommerziellen Programmen implementierten Lösungen funktionieren lediglich halbautomatisch und benötigen mehr oder weniger manuelles Eingreifen. Desweiteren arbeiten die bekannten Algorithmen entweder auf Punktwolken oder auf 2.5D Rasterdaten. Werden die erflogenen Daten in GIS abgelegt oder für Bauingenieurplanungen und -berechnungen verwendet, erfolgt ihre Darstellung vor der Weiterverarbeitung häufig mit CAD- oder 3D-Modellierungsprogrammen, die im Allgemeinen auch Renderingfunktionen unterstützen. Diese Programme sind aber für die großen Datenmengen der Laserscanner-Punktwolken nicht ausgelegt und können diese Datensätze nicht effektiv verarbeiten. Aus diesem Grund wurde ein Algorithmus entwickelt, der ausgehend von triangulierten 3D-Daten Bruchkanten detektiert. Mit Hilfe dieser Bruchkanten kann die erfasste Oberfläche mit einer enormen Datenreduktion ohne Genauigkeitseinbußen modelliert werden.
Abstract
The problem of automatic break line detection out of airborne laser scanner data has not been generally and universally solved so far. Today most approaches are semi automatic and still need some manual interaction of the user. Furthermore, all published algorithms work either on the point cloud or after rasterizing on the pixel level, although laser scanner data is very often visualised by some sort of CAD- or 3D-modelling- and rendering-programs. Therefore a break line detection algorithm was developed which can be applied on triangulated laser scanner data. First the algorithm is introduced and its performance is evaluated by using computer generated laser scanning data describing different topographies. The results are discussed with regard to the detection reliability and the 3Daccuracy. Regarding the detected break lines in the surface model an enormous data reduction is possible without loosing accuracy.
Das Problem der automatische Bruchkantendetektion bei Daten, die von fliegenden Laserscannersystemen aufgezeichnet wurden, ist bisher noch nicht allgemein und umfassend gelöst. Die bis heute in kommerziellen Programmen implementierten Lösungen funktionieren lediglich halbautomatisch und benötigen mehr oder weniger manuelles Eingreifen. Desweiteren arbeiten die bekannten Algorithmen entweder auf Punktwolken oder auf 2.5D Rasterdaten. Werden die erflogenen Daten in GIS abgelegt oder für Bauingenieurplanungen und -berechnungen verwendet, erfolgt ihre Darstellung vor der Weiterverarbeitung häufig mit CAD- oder 3D-Modellierungsprogrammen, die im Allgemeinen auch Renderingfunktionen unterstützen. Diese Programme sind aber für die großen Datenmengen der Laserscanner-Punktwolken nicht ausgelegt und können diese Datensätze nicht effektiv verarbeiten. Aus diesem Grund wurde ein Algorithmus entwickelt, der ausgehend von triangulierten 3D-Daten Bruchkanten detektiert. Mit Hilfe dieser Bruchkanten kann die erfasste Oberfläche mit einer enormen Datenreduktion ohne Genauigkeitseinbußen modelliert werden.
Abstract
The problem of automatic break line detection out of airborne laser scanner data has not been generally and universally solved so far. Today most approaches are semi automatic and still need some manual interaction of the user. Furthermore, all published algorithms work either on the point cloud or after rasterizing on the pixel level, although laser scanner data is very often visualised by some sort of CAD- or 3D-modelling- and rendering-programs. Therefore a break line detection algorithm was developed which can be applied on triangulated laser scanner data. First the algorithm is introduced and its performance is evaluated by using computer generated laser scanning data describing different topographies. The results are discussed with regard to the detection reliability and the 3Daccuracy. Regarding the detected break lines in the surface model an enormous data reduction is possible without loosing accuracy.
Keywords/Schlüsselwörter
Laserscanner-Daten Bruchkanten-Ermittlung Digitales Geländemodell Delaunay-Triangulierung Datenreduktion
Laserscanner-Daten Bruchkanten-Ermittlung Digitales Geländemodell Delaunay-Triangulierung Datenreduktion
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VGI_200957_Wehr.pdf
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